B.3

Dem Machtwort auf der Spur

Mit dem Ereignis hat das gewohnte Leben aufgehört. Mein Sinn für das, was wirklich ist – gelähmt. Das mir bisher Alltägliche, Normale, ist unwirklich, mysteriös geworden; und was mir als besonders unwirklich-mysteriös daran erscheint, ist, dass es schlicht weiterläuft so wie gehabt.
Freund Manne hat an jenem Abend, als „es sich ereignete“, jene alte Anschauung ins Spiel gebracht, derzufolge wir eigentlich alle Gestorbene sind, und warum, wird mir immer klarer. So herum die Welt zu sehen, hat für den Alltagsverstand keinen Gebrauchswert, und bevor er nicht erst gehörig erschüttert wird, dieser Alltagsverstand, liegt ihm bestimmt nichts ferner als sich freiwillig dafür zu interessieren, was jene Anschauung eigentlich meint – dass nämlich, wenn das hier das Totenreich ist, wir auch einem Reich der Lebenden angehören, weil wir sonst uns gar nicht als Gestorbene erkennen könnten.
Dich als gestorben zu betrachten, ist jedenfalls mal ein Anfang.
Es ist der Imperator, der das zum besten gibt, der Römer Marc Aurel, durch den ich in puncto Selbstbeherrschung die größte Unterstützung erfahre. Seine berühmten Selbstbetrachtungen, ein handliches Büchlein, hatte ich während der Jahre, in denen ich viel auf Reisen war, immer im Gepäck, und so ist mir mit der Zeit wie nebenbei die Zwiesprache mit ihm zur Selbstverständlichkeit geworden.
Es war ihm kein Vergnügen, den Kaiser zu spielen, vielmehr eine Bürde. Damals, im zweiten Jahrhundert nach Christi, hatte das Römische Reich seine größte Ausdehnung erreicht. Die Dekadenz war schon in vollem Gange, in den Katakomben gärte das Neue; die Idee „Rom“ als Vorbild für die anderen Völker war verbraucht. Entsprechend wagte man Aufstände überall, und weil dadurch für den Kaiser als Oberbefehlshaber der Armee die militärische Sicherung des Imperiums von höchster Priorität war, sah er sich gezwungen, so ziemlich seine gesamte Regierungszeit in den diversen Kriegsgebieten zu verbringen.
Was er da in seinen Mußestunden zu Papier brachte, immer schwankend zwischen Idealismus und Zweifel, Resignation und Zuversicht, zeugt von dem ständigen Versuch, sich gedanklich klar seines Standpunktes zu vergewissern und dadurch, aus der eigenen Denkkraft heraus, Trost, Erbauung und Antrieb zu schöpfen. Es drückt sich da eine Haltung aus, die der ursprünglichen Philosophie noch nahe genug ist, um den menschlichen Verstand als Teil der kosmisch-göttlichen Vernunft zu verstehen, die andererseits aber schon ganz in dem sich seiner selbst bewussten Einzel-Ich verankert ist; eine Geisteshaltung, die verlangt, permanent Rechenschaft abzulegen vor sich selbst, sich anzuschauen im Lichte der Selbstbewusstheit und sich zu verantworten vor der eigenen Erkenntnis.
Was sich mit einer derart ernsthaften Selbsterkenntnis am wenigsten verträgt, ist die Selbstsucht, und entsprechend gibt es für den, der diesen Weg beschreitet, kein höheres Ideal als die Selbstüberwindung. Verständlich also, dass es nicht Sache dieses Mannes sein konnte, einfach das Leben zu genießen – er hätte sich ja ohne weiteres auf einem wohltemperierten Inselchen im schönen Mittelmeer der philosophischen Literatur widmen können –, sondern dass er es vorzog, seine ungeliebte Pflicht als Oberhaupt Roms zu erfüllen, nämlich von ungemütlichen Feldlagern aus die imperiale Politik zu leiten, das heisst den Dauerkrieg, und dieses ihm durchaus Ungelegene sich zur Gelegenheit zu machen, seine Weltanschauung zu verwirklichen, sich also als stoischer Philosoph zu bewähren.
Mögen wohl formale Brillanz, Systematik und logischer Gehalt stark beitragen zur Überzeugungskraft philosophischer Gedanken, ihr Wahrheitswert aber erweist sich erst in dem, was sie im Alltäglichen bewirken. Jemand wie Marc Aurel, der im Geiste der Stoa vor allem auf ein moralisch richtiges Handeln bedacht war, musste sich sagen: Die Rolle, die zu spielen ich berufen bin, ist Sache der Geburt, ist Schicksal; darin aber, wie ich sie ausfülle, bin ich frei. Ich kann darin Meisterschaft anstreben oder es auch verderben, indem ich dieses Potenzial schnöde ignoriere. Er, der Autor der Selbstbetrachtungen, in der Rolle des Imperators, wollte es auf keinen Fall verderben, und warum, das verstand sich nicht von selbst, das musste er sich immer wieder klar machen. Dazu diente ihm das Schreiben.
Diese Art des Marc Aurel, per Selbstgespräch immer wieder wie einzukehren ins eigene denkende Ich und dadurch beruhigend auf die Seele einzuwirken, hat für mich die Vorbildfunktion nicht erst, seit mich das Ereignis durchschüttelt, sondern hatte sie auch schon vorher, insbesondere während der Zeit mit Ingrun, meiner Ex. Denn wie mir unlängst auffiel, ist das Ereignis nicht das erste Etwas, über das nachzudenken ich mich weigere, indem ich versuche, um es herum zu denken …
Als ich mit Ingrun zusammen lebte, mochte ich nicht zurückblicken auf das, was für mich vorher von großer Bedeutung war, nämlich meine Mitarbeit im Mayer-Tong-Kollektiv. Das änderte sich erst nach unserer Trennung, da blickte ich dann auf jene Mayer-Tong-Sache zurück, um mich vom Rückblick auf die Zeit mit Ingrun abzulenken. Während mir nun, gut ein Jahr später, dieser Rückblick auf die Ingrun-Ära gerade recht kommt, um mich vom Ereignis abzulenken.
Hat es vielleicht schon immer etwas gegeben, an das ich nicht denken wollte? Gehört womöglich die Methode, durch Drumherumdenken das Wesentliche zu vermeiden, auch zum Selbstverständlichen? Ich ahne, dass es auch schon damals, als ich dem Mayer-Tong-Kollektiv angehörte, etwas gab, auf das ich nicht zurückzublicken wagte, und davor ebenfalls etwas, wie womöglich auch schon davor …

So wie ich schliesslich davon überzeugt war, Ingrun sei einem Wahn verfallen, war sie, wie sich herausstellte, was mich anging zu derselben Überzeugung gekommen. So einfach plötzlich, was über Jahre hin ein aufreibender, unerklärlicher Konflikt gewesen war: Wenn zwei Menschen sich gegenseitig für wahnsinnig halten – und beide sich selbst natürlich für völlig normal –, heisst das doch, beide sind wahnsinnig. Und was musste ich daraus folgern? Dass ich tatsächlich allen Grund hatte, an meinem Verstand zu zweifeln.
Wie es dazu kommen konnte, ist eine längere Geschichte; eine, die sich aufgrund ihrer exotischen Details zwar zu einer interessanten Erzählung machen ließe, die aber doch nur dem klassischen Muster folgte: In der anfänglichen Verliebtheit empfanden wir die gegenseitige Beeinflussung genussvoll als Steigerung, Entgrenzung, ja Erlösung. Doch wie jedem Rausch folgte auch diesem die Ernüchterung. Bald fühlten wir uns nicht mehr liebevoll beeinflusst, sondern egoistisch seitens des anderen manipuliert. Was uns zuvor Genuss war, schlug um ins Gegenteilige, machte uns beschränkt, berechnend, abhängig. Aus dem Verliebtsein war Verstrickung geworden, und ohne dass wir es bemerkten, befanden wir uns gegeneinander im Kampf. Während wir nach aussen hin das perfekte Paar präsentierten – und uns das auch selber noch durchaus vorzuspielen wussten –, war unser gemeinsamer Alltag schon gänzlich von Zwanghaftigkeit bestimmt, von Vorsicht, von kleinlichem Taktieren und doppeltem Spiel. So entpuppte sich das, was wir vor kaum zwei Jahren für Liebe gehalten hatten, als ein Irrtum, folgenschwer genug, dass wir fast noch einmal zwei Jahre brauchten, um da wieder herauszufinden.
So sehe ich es heute. Doch bin ich wirklich schon in sicherem Abstand dazu? Dass sich meine Pulsfrequenz gerade erhöht, spricht eindeutig dagegen. Wenn eine so kluge Frau wie Ingrun es darauf anlegt, jemanden in den Wahnsinn zu treiben, dann …
Womöglich hatte ich damals allen Grund, paranoid zu sein.
Einmal hatten wir uns eine Streiterei um den Begriff des Ich geleistet – einen Schlagabtausch der Serie Psychologie-versus-Philosophie –, und um meinen Ich-Begriff auf den Punkt zu bringen, las ich ihr aus meinem Marc Aurel den schönen Satz über den „führenden Seelenteil“ vor; worauf sie mir verächtlich hinwarf, ich hätte ja alles nur aus Büchern, wohl wissend, dass das kein Argument, sondern ein Angriff war; wohl wissend vor allem, dass ich genau verstand, worauf dieses ihr bewusstes Missverstehen berechnet war: mich in Ohnmacht zu versetzen, in Wut und Rachestimmung.
Ein Jammer, dass ich das noch alles so genau erinnere, dafür aber das mit dem „führenden Seelenteil“ gar nicht mehr zusammenbringe … Würde das jetzt gerne nachlesen, zur Beruhigung, doch sämtliche Bücher, und leider auch den Marc Aurel, musste ich damals bei meinem fluchtartigen Abgang in Ingrun’s Wohnung zurücklassen; wie im übrigen, vom Laptop abgesehen, alles, was ich an jenem Abend nicht gerade am Leibe trug.
Ich habe zwar mit ihr noch telefoniert, doch eine Übergabe meiner Sachen kam dadurch nicht zustande. Kein Wunder, denn ungeachtet der Frage, was davon ich wirklich brauchte, lag mir daran, ihr zu demonstrieren: ich brauche das alles nicht!
Zuletzt hatte sie behauptet, sie habe meinen ganzen Kram in Kartons gepackt und von Mahmoud, einem gemeinsamen Freund, abholen lassen. Unter der Telefonnummer, die sie mir nannte, konnte ich Mahmoud allerdings nie erreichen. Da meldete sich immer nur eine anonyme Mailbox, und es kam bis heute noch kein Rückruf. Ich kann mir vorstellen, dass Mahmoud – falls Ingrun ihm wirklich meine Sachen übergeben hat – mich hin und wieder über dieselbe falsche Nummer zu erreichen versucht.
Leider hatte ich diesen Mahmoud nicht so oft getroffen, als dass er mir schon Freund genug geworden wäre, um auch ausserhalb von Ingrun’s Umkreis mit ihm zu verkehren; leider, denn er war der einzige in diesem Kreis, der mir auf Anhieb höchst sympathisch gewesen war. Da wir uns immer nur auf Partys gesehen und uns da stets nur über weltgeschichtliche Themen ausgetauscht hatten, weiss ich an Faktischem über Mahmoud nur wenig. Er ist Perser; in Wien aufgewachsen; Facharzt für Nierenheilkunde; spielt Trompete und hat ein Faible für Bauchtanz-Darbietungen.
Dass ich Mahmoud wiedersehe und also meiner Sachen wieder habhaft werde, wird immer unwahrscheinlicher. Doch vermisse ich überhaupt etwas? Habe ich etwas verloren? Tatsächlich ja all das, was ich bisher geschrieben hatte, mein Werk. Alles übrige war nicht schwer zu verschmerzen, meine Büchersammlung zum Beispiel, die Erinnerungsfotos oder allerlei wichtige Dokumente – im Grunde bin ich sogar froh, den ganzen Krempel los zu sein. Mich hingegen mit dem Verlust meines Schreibwerks abzufinden, scheint mir für die Loslösung von Ingrun ein Preis zu sein, der mir immernoch als der denkbar höchste vorkommt. Wenn ich mir auch sage: Es sind nur Worte auf Papier, aus denen dein Verlust besteht, so kann ich doch nicht absehen vom Teil des Lebens, der darin steckt, von all der Zeit.
Es musste aber letztlich so sein, damit ich nach der Ära Ingrun wirklich neu beginnen konnte. Dafür ist mir jener Moment an unserem letzten Abend zum Sinnbild geworden: Wir hatten heftig gestritten und ich war, von ihrem Gesichtsausdruck entsetzt, zurückgewichen; ins Arbeitszimmer, um mir meine Jacke zu schnappen, die Brieftasche und meinen Rechner – denn ich ahnte es: Endstation –; und langsam, rückwärts, wie benommen, aus der Wohnung, und dann hastig die Treppen hinunter. Ich schaute von der Straße aus nach oben – es regnete – und wie erwartet warf sie mir aus dem Fenster etwas hinterher. Es segelte herab und ich wusste sogleich: meine geliebte alte Kapuzenjacke, in der mir beim Schreiben immer so schön gemütlich war. Kurz war ich versucht, sie aufzuheben, doch befahl ich mir: Lass sie liegen, besiegele damit das Ende!, und machte mich ohne sie davon.
Bisweilen überlege ich, wie es anzustellen wäre, Mahmoud aufzustöbern. Zwar ist mir sein Familienname unbekannt, doch allzu viele Nephrologen mit Vornamen Mahmoud gibt’s in Frankfurt sicher nicht. Ich unternehme in dieser Richtung deshalb nichts, weil der Wunsch, wieder an meine Sachen zu kommen, sich mit dem Wunsch, ihrer ledig zu bleiben, genau die Waage hält.
Auch wenn ich von Mahmoud vielleicht etwas über Ingrun erfahren würde, das ich wissen müsste – denn wenn das Ereignis inszeniert wurde – und das steht ausser Zweifel – und damit also jemand einen Plan verfolgt – und zu diesem Plan gehört, dass ich durchdrehe – dann, ja dann komme ich immer wieder nur auf sie, auf Ingrun – auch wenn klar ist, dass eine solche Inszenierung ihre Möglichkeiten überschreitet – auch wenn, denn das heisst trotzdem – wer weiss mit wem sie sich verbündet hat – wer noch wollen könnte, dass ich mich um den Verstand – oder sollte ich direkt mit ihr Kontakt – oh, mein Puls jetzt aber signifikant
Stop!
Punkt
Wie diese Verfolgungsjagden im Traum, man rennt, rennt und kommt nicht vom Fleck. Qualvoll, meinem Denken dabei zusehen zu müssen, wie es sich in einem Sirup bewegt, einer gewissen Helligkeit entgegen, die mit jedem Schritt vor mir zurückzuweichen scheint, und das ständig drängende Gefühl dabei: Jetzt kommt’s! Bin kurz davor! Gleich wach ich auf! Vergeblich fokussierend auf Bedeutung, auf klaren Sinn, Konkretes, ganz ähnlich wie in jenem Istanbul-Real, in der Szene mit den zwei Mongolen, als ich auf den Zettel fokussierte, der sich kurz bevor zu lesen war, was darauf geschrieben stand, in meinem Kopf zusammenknüllte –
Genug! Erinnere dich, worum es eigentlich geht!
Um das Drumherumdenken. Ums Ablenken vom Unerklärlichen. Um das Ereignis zu ertragen.
Falsch gedacht!
Dann darum, aus dem falschen Denken ins richtige zu kommen. Um das Ereignis zu begreifen.
Ha! Noch lange nicht!
Um Selbstüberwindung? Nein – zu groß, darum geht’s ja prinzipiell und immer. Dann vielleicht darum: Meinen Blutkreislauf zu regulieren. Eine kardiologische Angelegenheit.
Schon besser!
Ah, ich verstehe: das innere Machtwort. Es geht um –
Punkt!

Es dunkelt vor dem Fenster und ich erkenne gerade noch, dass ein wenig Schnee die Trauerweide ziert.
Endlich Stille, denke ich, und bemerke, wie tief erschöpft ich bin.
Das Bemühen die ganze Zeit, meinen Gedanken gegenüber so aufmerksam zu sein, dass ich sie anzuhalten vermag, bevor sie sich in Spekulationen über das Ereignis verlieren, strengt mich enorm an. Mein Denken kommt mir wie ein Labyrinth vor, und diese Spekulationen bilden darin nochmal ein separates Labyrinth, ein kleineres sozusagen, welches das größere, das Denklabyrinth, auf einer höheren Schwierigkeitsstufe wiederholt. Das ist das Gefühl: da etwas wie ein neues geistiges Gravitationszentrum in mir zu haben, dem ich noch nicht gewachsen bin.
Und da, wie um die Vergeblichkeit all meiner Ablenkungsmanöver zu bestätigen, habe ich es plötzlich wieder vor mir, riesiger, chaotischer denn je – das Unerklärliche.
Ich starre dieses Wort an: das Unerklärliche. Repräsentiert durch Schells Bureau. So nah ist es – nur ein paar Klicks, schon wäre ich darin, schon wär’ das Unerklärliche – real.
Und wieder rast mein Herz.
Beruhige dich, so höre ich in mir den Imperator. Vieles ist doch unerklärlich; das meiste sogar; genau genommen eigentlich alles. Und du regst dich auf über ein spezielles Unerklärliches?
Es regte mich nicht auf, würde das eine Unerklärliche ins unerklärliche Gesamtbild passen. Doch kommt das Ereignis einem Riss im Gesamtbild gleich. Wie ist das dem großen Imperator klarzumachen? Schmerzlich wird mir bewusst, dass der Beistand, den ich durch ihn erfahre, seine Grenzen hat. Das Ereignis, für dessen Bedeutsamkeit mir nicht einmal der Begriff der Singularität als übertrieben erscheint, ist für den weisen Alten bloß ein Sturm im Wasserglas.
So ist es – und das sollte dir Beistand genug sein.
Ja, aber –
Ja, aber – der dauernde Einwand – nur dieses einzige kleine Hindernis ist noch zu überwinden. Dann öffne Schells Bureau.
Wie bitte das denn plötzlich? Ich bin doch noch keinen Schritt weiter gekommen, alles in mir ist Tumult!
Du brauchst dir das nicht länger einzureden. Es ist vorbei.
Aber mein Herz rast und ich schreie gleich!
Nichts dergleichen. Einbildung. Selten warst du ferner einem Wahn als jetzt.
Aber mein Herz –
Pocht ganz normal.
– Tatsächlich. Aber das Machtwort, das den Tumult beendet – ich habe es noch nicht gefunden!
Machst du davon nicht längst Gebrauch? Ich bin doch da, der Imperator – ich, der dir gebietet.
Wohl wahr. Verzeih! Aber ich fürchte, der Tumult geht weiter.
Nur zu deinem Besten. Denn damit schützt du das Geheimnis. Erst wenn du aus eigener Kraft imstande bist, deinen Gedanken Stille zu gebieten, brauchst du, um nicht länger auszusprechen, was nicht ausgesprochen werden kann, den Tumult nicht mehr.
Brauche dann aber auch dich nicht mehr, o Imperator.
Wir haben uns verstanden. Das heisst, nun ist es soweit: Öffne Schells Bureau!

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Der Autor

Matthias Scheel, geboren 1961 in Ostwestfalen, lebt seit 1999 in Freiburg im Breisgau

Werdegang:

  • Waldorfschüler
  • Kriegsdienstverweigerer
  • Bergsteiger
  • Student
  • Tierschutz-Aktivist
  • Möbelpacker
  • Handlanger beim Film
  • Paketzusteller
  • Schriftsteller
  • Kellner
  • Nachtportier
  • Touristenführer
  • Chauffeur
  • Schüler der Snowlion School
  • Seit 2004 Massage-Therapeut

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